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Sonntag, 12. Mai 2013

Beirat besteht auf Warnhinweis

Nur der Hochsteig am Bubenbad ist mit einer Reflektortafel ausgestattet. Foto: Steinert
Stammheim
Daß die Stuttgarter Straßenbahnen (SSB) die Kanten an ihren Hochbahnsteigen generell und im besonderen die in Stammheim nicht durch reflektierende Aufkleber oder Hinweistafeln kennzeichnen, stößt bei den Stammheimer Bezirksbeiräten auf wenig Gegenliebe. Die Politiker hatten in einer der vergangenen Sitzungen gefordert, die Kanten an der Haltestelle Ecke Korntaler/Freihofstraße entsprechend auszustatten. Die SSB wollte dieser Aufforderung bislang nicht folgen. Sie erachtet die Ecken der Hochbahnsteige im Allgemeinen für nicht gefährlich beziehungsweise kennzeichnungswürdig. Einzig der Hochbahnsteig der Haltestelle am Bubenbad sei mit einer Reflektortafel versehen. Der Stammheimer Bezirksbeirat mochte sich in seiner Sitzung am Dienstagabend damit nicht begnügen und erneuerte seinen Antrag und die Forderung, die Stammheimer Haltestelle entsprechend auszustatten. Vor allem für Linksabbieger berge der Bahnsteig ein erhöhtes Risiko.

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Samstag, 13. April 2013

Beirat will ein barrierefreies Bezirksrathaus

Der Rollstuhl von Wilhelm Maier passt gerade noch auf die Hebebühne. Foto: Chris Lederer
Stammheim - Die Kritik an den mangelhaften Zuständen im Stammheimer Bezirksrathaus hält an. Nach wie vor beklagen sich Gehbehinderte, Mitarbeiter des Rathauses und Bezirksbeiräte, dass nicht alle Stockwerke des Gebäudes barrierefrei erreichbar sind. Zwar gibt es seit rund zehn Jahren eine Art Hebebühne für Rollstuhlfahrer, diese führt jedoch lediglich vom Erdgeschoss ins Hochparterre. Die ersten und zweiten Stockwerke, dort befindet sich unter anderem der Trausaal, erreicht man damit gar nicht.
Dieser Schrägaufzug ist für Bezirksvorsteherin Susanne Korge nicht mehr als ein „fauler Kompromiss“: „Er ist viel zu umständlich und unpraktikabel, es dauert ewig, bis man ihn in Gang bringt“, sagte sie am Dienstagabend bei der Bezirksbeiratssitzung. „Für Kinderwagen und größere Elektrorollstühle ist er gar nicht geeignet.“ Für die Gehbehinderten sei der Einsatz des Lifts ebenso eine Zumutung wie für die Mitarbeiter des Rathauses. Letztere müssten im Bedarfsfall Gespräche unterbrechen, Kunden hinauskomplimentieren, die Büros abschließen, die Treppen runterlaufen, den Lift minutenlang und umständlich bedienen, erst dann könnten sie sich wieder ihren eigentlichen Aufgaben zuwenden. Zudem sei die Tür häufig defekt. Und: „Im Januar und Februar war die Tür zum Seiteneingang des Rathauses kaputt, da konnten wir den Aufzug gar nicht nutzen und mussten die Kundschaft zwischen Tür und Angel regelrecht abfertigen“, schilderte Bezirksvorsteherin Korge. „Das ist einfach unwürdig.“ Nachdem sich die Politiker am Dienstag ein Bild von der Situation gemacht hatten, war der Tenor entsprechend: „Für mich ist das kein barrierefreies Rathaus“, sagte ein Bezirksbeirat. „Den Lift kann man vergessen, das ist nichts“, attestierte Betreuungsstadträtin Sabine Mezger (CDU). Ihr Ratskollege Philipp Hill, selbst Rollstuhlfahrer, pflichtete ihr bei: „Ich kann die Kritik bestätigen und nachvollziehen.“ .....weiter

Montag, 21. Januar 2013

Antrag für neues Bürgerzentrum

Bezirksvorsteherung Susanne Korge befürwortet den Antrag.Foto: Steinert
Stammheim
Der Bezirksbeirat beantragt einstimmig bei der Stadtverwaltung, im kommenden Doppelhaushalt 2014/15 für den Neubau eines Bürger- und Familienzentrums Planungsmittel bereitzustellen. Das Zentrum soll an der Stelle des alten Gemeinde- und Feuerwehrhauses, das zuvor abgerissen werden müsste, errichtet werden. „Die Planungsmittel sollen dabei ausdrücklich auch vorbereitende Untersuchungen und Aktivitäten im Vorfeld wie zum Beispiel Machbarkeitsstudien sowie die Durchführung eines bürgerschaftlichen Dialoges abdecken“, heißt es in dem fraktionsübergreifenden Antrag.
Begründet wird die Forderung damit, dass das Stammheimer Gemeindehaus für die Bevölkerung nicht mehr nutzbar sei. Daher mangele es im Stadtbezirk an Räumen für Vereine, Initiativen und andere Institutionen. Auch im Hinblick auf das Neubaugebiet Langenäcker-Wiesert sei mehr Raum für Bürgeraktivitäten nötig.
Bezirksvorsteherin Susanne Korge befürwortet den Antrag ebenfalls. „Hoffen wir, dass es etwas nützt und wir ein Stück vorwärts kommen“, sagte Korge in der jüngsten Sitzung des Gremiums. Sie hoffe, dass das Thema auch im kommenden Bürgerhaushalt aufgegriffen wird.

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Mittwoch, 31. Oktober 2012

Zuschuss soll kein Automatismus sein

Eine zu teure Veranstaltung? Der Bezirksbeirat wünscht sich, dass die Macher stärker auf die Kosten achten. Foto: Chris Lederer
Stuttgart-Stammheim - Es gibt Geld. Exakt 8091,65 Euro hatte der Stammheimer Bezirksbeirat zu Beginn seiner jüngsten Sitzung noch auf seinem Konto. Mehrere Vereine und Institutionen des Stadtbezirks wollten in den Genuss einer Förderung kommen und hatten um finanzielle Unterstützung ihrer Projekte und Aktionen gebeten.
Allen voran das Luise-Schleppe-Haus, das um 800 Euro bat, um einen deckenhohen Vorhang anzuschaffen. Der Vorhang dient zur Abgrenzung des Foyers gegenüber dem restlichen Eingangsbereich. Denn häufig nutzt der Arbeitskreis Kultur die Räumlichkeiten des Mehrgenerationenhauses für Konzerte und andere kulturelle Veranstaltungen. „Leider ist es so, dass der Förderverein des Luise-Schleppe-Hauses den Vorhang nicht finanzieren kann, das spräche gegen seine Satzungsrichtlinien“, erklärte Bezirksvorsteherin Susanne Korge. Weil aber zahlreiche Stammheimer von den Veranstaltungen profitierten, hielten die Kommunalpolitiker die geforderte Summe für angemessen und stimmten einem Zuschuss ohne große Diskussionen zu.
Kindergipfel ist einmalig in der Stadt
Für weit mehr Diskussion sorgte der Antrag der Stammheimer Runde, die um eine 1000 Euro hohe Ausfallbürgschaft bat. Das Defizit für den 20. Kindergipfel, eine Jubiläumsveranstaltung, lag bei rund 1600 Euro. „Ich habe ein Problem damit, diesen Zuschuss zu gewähren“, sagte CDU-Sprecher Stefan Kulle. Seit Jahren unterstütze der Beirat die Veranstaltung, und seit Jahren bitte er selbst darum, dass die Stammheimer Runde sich darum bemühen möge, die Kosten für die Veranstaltung zu verringern. „Es darf nicht sein, dass man sich automatisch darauf verlässt, dass der Beirat einen Zuschuss gibt.“ Die Veranstalter sollten sich nach Möglichkeiten umschauen, den Gewinn zu erhöhen oder die Ausgaben zu reduzieren. „Verstehen Sie mich nicht falsch“, sagte Kulle an seine Ratskollegen gewandt, „der Kindergipfel ist wichtig und toll, aber ich will vermeiden, dass man sich darauf verlässt, dass der Bezirksbeirat einen Zuschuss erteilt. Was wäre, wenn wir mal kein Geld haben?“
„Ich sehe nichts Verwerfliches darin, wenn man mit einem Zuschuss kalkuliert“, entgegnete ihm Grünen-Bezirksbeirat Joachim Ruck. Der Kindergipfel sei mit viel Engagement verbunden. „Ich fände es kleinlich, wenn wir sagen würden: Das sparen wir uns.“ Schützenhilfe erhielt er von Peter Dietz-Vowinkel (SPD): „So etwas wie den Stammheimer Kindergipfel gibt es sonst nirgendwo in der Stadt. Ich finde den Zuschuss in Ordnung.“
1227,86 Euro bekommen die Veranstalter des Open-Airs
Verbunden mit dem Angebot an Kulle, sich nach Möglichkeit an den Sitzungen der Stammheimer Runde zu beteiligen, und verbunden mit der Mahnung zur Kostenwacht an die Verantwortlichen der Stammheimer Runde, gewährte der Beirat einen Zuschuss in Höhe von 1000 Euro – einstimmig. Einstimmig erfolgte auch das Votum für einen Zuschuss für das diesjährige Stammheimer Open-Air. 1227,86 Euro bekommen die Veranstalter, um das Defizit auszugleichen. Dem Förderverein des Jugendhauses billigten die Kommunalpolitiker statt der gewünschten 900 Euro nur eine Förderung in Höhe von 750 Euro zu. Der Verein hatte um den Zuschuss für die Jubiläumsveranstaltung gebeten. Da es aber zwei Sektempfänge gab und nur einer öffentlich war, verringerten die Beiräte die Summe um 150 Euro.
Eine Ausfallbürgschaft in Höhe von 1000 Euro erhält die katholische Kirchengemeinde für ein Kirchenkonzert. Eine ebensolche Bürgschaft in Höhe von 200 Euro wird dem Bezirksamt gestattet, um die Herstellung des Stammheimer Veranstaltungskalenders abzusichern. Üblicherweise werden die Kosten dafür durch Anzeigen gedeckt. „Es kam aber schon mal vor, dass uns ein Anzeigenkunde abgesprungen ist. Dann fehlten uns 50 Euro – und wir haben als Verwaltung kein Budget für den Kalender“, sagte Bezirksvorsteherin Susanne Korge.


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Montag, 5. Dezember 2011

Stadtteilmanagement

Bezirksbeiratssitzung
Stammheim Die Mitglieder des Bezirksbeirats treffen sich am Dienstag, 6. Dezember, zu einer öffentlichen Sitzung. Beginn in der Schloss-Scheuer, Korntaler Straße 1 A, ist um 18.30 Uhr. Auf der Tagesordnung steht unter anderem das Thema Stadtteilmanagement. Vorgestellt wird ein Konzept der FH Düsseldorf für ein besseres Erscheinungsbild der Stammheimer Geschäfte. Weiterer Punkt ist der aktuelle Stand der Schulentwicklungsplanung sowie die Sanierung der Grund- und Hauptschule Stammheim sowie die Zukunft des Gemeindehauses. Zu Beginn der Sitzung können Bürger Fragen an das Gremium stellen.

Quelle: stuttgarter-nachrichten

Freitag, 21. Oktober 2011

Bezirksbeirat setzt Frist für Investorensuche

Stammheim 
Für die gewünschte Umgestaltung des Freihofplatzes sucht die Stadt einen potenten Geldgeber

Die Lage ist verzwickt: Die Ortsmitte soll verschönert werden, mit Wassserspielen, Treppen, Bänken und Beeten, es soll ein neuer Supermarkt her und Neubauten mit Praxen und Wohnungen. Doch die Grundstücke am Freihofplatz gehören nicht der Stadt, was es einfacher machen würde, sie gehören mehr als 20 privaten Eigentümern. Und von denen will nicht jeder verkaufen (die Nord-Rundschau berichtete). Bislang zumindest.

Weil es aber den politischen Willen gibt, den Freihofplatz zu verschönern, haben sich Bürger, aber auch die Mitarbeiter des Amtes für Stadtplanung und Stadterneuerung Gedanken gemacht,
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Quelle: stuttgarter-nachrichten

Montag, 19. September 2011

Neues Schulkonzept erwünscht



Stammheim Bezirksbeiräte sprechen sich einstimmig für eine Gemeinschaftsschule am Fliegenweg aus.
Von Chris Lederer
Während die Grundschülerzahlen stabil sind, drücken immer weniger Hauptschüler in Stammheim die Schulbank. In den vergangenen zehn Jahren hat sich ihre Zahl um mehr als die Hälfte verringert: von damals 217 auf heute nur noch 96. Wenn sich dieser Trend fortsetzt, droht der Hauptschule bald das Aus. Das würde nicht nur große Nachteile für die Kinder, sondern für den gesamten Stadtbezirk bedeuten, ist sich Bezirksvorsteherin Tina Hülle sicher: "Ein immer größerer Verlust an Schülerzahlen hat zur Folge, dass die Attraktivität des Wohnstandorts gefährdet ist", sagte sie vor den Stammheimer Kommunalpolitikern am Dienstagabend in der Schloss-Scheuer. Weiterführende Betreuungs- und Bildungsangebote seien wichtige Standortfaktoren. Fehlten diese, hätte das "fatale Folgen" für den Stadtbezirk. Unter anderem weil dann immer weniger Menschen mit Kindern nach Stammheim ziehen wollten. Ziel müsse sein, den Schulstandort zu sichern und aufzuwerten.  [.....mehr]

Aushangfahrplan Korntal


Neuer Bildband Stammheimer Ansichten