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Dienstag, 6. September 2011

Vermisster Ditzinger


NOMADEN SOLLEN IHN UND SEINEN BEGLEITER AUSGERAUBT UND ERSCHOSSEN HABENVermisster Ditzinger in Afghanistan ermordet

Agrarwissenschaftler Willi E. († 59)

VERMUTLICH RAUBMORDVermisste Deutsche tot

Agrarwissenschaftler Willi E. († 59) stammt aus Ditzingen, wo er immer wieder für seine Hilfsprojekte im Ausland warb
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05.09.2011 — 23:32 Uhr
Von ROBIN MÜHLEBACH
Stuttgart/Kabul – In Ditzingen am Stuttgarter Stadtrand kennt fast jeder den barmherzigen Entwicklungshelfer Will E. (59). Er ging in die Dritte Welt, um gegen Armut und Elend zu kämpfen.
Jetzt wurden der selbstlose Schwabe in Afghanistan erschossen!
Ein Bergungstrupp fand die Leichen des Ditzingers und seines Kollegen Siegbert S. aus Sachsen († 69) in der Provinz Parwan im Hindukusch – 40 Kilometer vom nächsten Dorf entfernt. In Kleidersäcke verpackt, unter einem
WAHRSCHEINLICH WAR ES RAUBMORD!
Provinz-Gouverneur Abdul Baschir Salangi: „Die beiden wurden ermordet!“ Salangi geht davon aus, dass die Täter zum Nomadenstamm der Kuchi gehören. Die Nomaden hätten wahrscheinlich Wertsachen wie Ferngläser und Kameras erbeuten wollen.
Vier Verdächtige seien festgenommen und ans Innenministerium in Kabul übergeben worden, teilten afghanische Behörden mit. Außenminister Guido Westerwelle (49, FDP) konnte den Tod der beiden Deutschen nicht bestätigen. Zunächst müsse die Identität geklärt werden: „Solange dies nicht zweifelsfrei geschehen ist, sind keine verlässlichen Aussagen möglich.”
Bestürzung in Ditzingen. Hier wuchs Willi E. als Sohn eines Bürgermeisters auf, bevor er Agrarwissenschaften studierte. Vor einigen Jahren gingen er und Ehefrau Ruth nach Malawi (Afrika), wo beide für den Ditzinger Förderverein „Chipunga“ im gleichnamigen Dorf als Entwicklungshelfer tätig waren.
Zuletzt schaffte Willi E. für die Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) in Kabul. Mit Siegbert S. brach er Mitte August zu einer Bergwanderung auf. Als beide nicht zurückkehrten, suchten Bundeswehr-Hubschrauber nach den Vermissten.
Quelle: BILD.de


HORROR NACH URLAUB

Stuttgarterin findet diesen Skorpion in ihrem Rucksack
Stuttgarterin findet nach Foto-Safari einen Skorpion in ihrem Rucksack
Der Skorpion kurz nach seiner Gefangennahme in einem Marmeladenglas. Lehrerin Beate Öttinger (57) schleppte das giftige Tier versehentlich aus Afrika ein
Foto: Sascha Baumann
05.09.2011 — 23:32 Uhr
Von ROBIN MÜHLEBACH
Stuttgart – Zweieinhalb Wochen Foto-Safari in Afrika! Als eine Stuttgarterin nach ihrer Rückkehr zu Hause ihr Gepäck reinigen wollte, purzelte ein blinder Passagier raus...
"Ich hielt meinen staubigen Rucksack übers Waschbecken", erzählt Beate Öttinger (57) aus Stuttgart-West. "Plötzlich plumpste etwas ins Becken."
Riesen-Schreck, als sie erkannte, was da vor ihr lag. Und dass es sich bewegte!
Die Lehrerin nahm ein Marmeladen-Glas und ein Stückchen Papier, fing den etwa fünf Zentimeter großen Skorpion ein, als wäre es eine gewöhnliche Hausspinne! Dann rief sie die Polizei.
Oberkommissar Manuel Marintsch (34) vom Stuttgarter Polizeipräsidium: "Nachdem wir den Notruf erhalten haben, wurde der Tiernotdienst alarmiert."
Der Skorpion muss sich während des Campings in der Wildnis ins Zelt geschlichen haben. Öttinger und ihr Mann waren im so genannten Okavango-Delta in Botswana, einem der größten und tierreichsten Feuchtgebiete der Welt. Öttinger: "Wir hatten wegen der Hitze den Zelteingang meist offen gelassen."
Jetzt ist der Skorpion erst einmal in der Wilhelma in einem Terrarium untergebracht. Zoologin Isabel Koch (52): "Wir wissen noch nicht, um welche Art es sich handelt und wie gefährlich sein Gift ist. Jetzt päppeln wir ihn mit kleinen Insekten auf."
Quelle: BILD.de

Aushangfahrplan Korntal


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