Dienstag, 19. Juni 2018

Kriminalstatistik für Stuttgart-Stammheim

Polizei meldet Rückgang bei Strafanzeigen

Polizeirat und Revierleiter Volker Kehl präsentiert jährlich die Zahlen der Krimina Foto: Archiv Bernd Zeyer
Revierleiter Volker Kehl hat im Bezirksbeirat die Kriminalstatistik für das Jahr 2017 vorgestellt. Insgesamt wurden der Polizei weniger Straftaten, im Bereich der jüngeren Tatverdächtigen hat die Zahl zugenommen.

Stammheim - Wenn der Polizeirat Volker Kehl seine Zahlen präsentiert, dann betont er vorweg stets, dass in der Polizeilichen Kriminalstatistik, kurz PKS, überhaupt nur diejenigen Straftaten aufgeführt sind, die der Polizei zur Kenntnis gelangen. Viele Taten bleiben aber im Dunkeln, weil sie gar nicht angezeigt werden und tauchen also auch nicht in der PKS auf. Trotz dieser Schwächen hat die Statistik ihren Wert, sagt Kehl: „Sie ist für uns eine Lagedarstellung, aus der wir unsere Erkenntnisse ziehen und woraus wir die Schwerpunkte für unsere Arbeit ableiten.“

Wohnungseinbrüche gingen um 25 Prozent zurück

Was Stammheim angeht, so hat sich die Zahl der gemeldeten Straftaten 2017 im Vergleich zum Vorjahr um sieben Prozent verringert: 513 Straftaten statt 551. Einen bemerkenswerten Rückgang verzeichnen die Polizeibeamten beim Diebstahl insgesamt. „Davon vor allem im Bereich des besonders schweren Diebstahls, das bedeutet, dass Hindernisse überwunden werden mussten oder etwas aufgebrochen wurde“, erklärte Kehl. „Die Anzahl der Wohnungseinbrüche ging um 25 Prozent zurück auf 15 im ganzen Jahr.“ Die meisten Aufbrüche passierten am Tage, darauf reagiere die Polizei bei ihrer täglichen Arbeit, sagte Kehl. Viel mehr wolle er über die Strategie aber nicht verraten. Nur so viel: „Seien sie sicher, wir achten sehr genau darauf, was wann wo passiert.“

https://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.kriminalstatistik-fuer-stuttgart-stammheim-polizei-meldet-rueckgang-bei-strafanzeigen.2d24aea9-a4b6-41ae-b5cd-fb8f2affe0a6.html


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Donnerstag, 14. Juni 2018

Tödlicher Unfall in Zuffenhausen: Mercedes überrollt Vierjährigen

Ein Mercedes-Fahrer übersieht beim Abbiegen in der Schwieberdinger Straße einen vier Jahre alten Jungen und überrollt das Kind mit seinem Wagen. 
Stuttgart - Bei einem Verkehrsunfall in der Schwieberdinger Straße in Stuttgart-Zuffenhausen hat ein vier Jahre altes Kind am frühen Dienstagabend tödliche Verletzungen erlitten. 

Polizei, Rettungsdienst und ein Notarzt waren vor Ort und kümmerten sich um das schwer verletzte Kind. Sie brachten es in ein Krankenhaus, wo es eine Stunde später verstarb. Die Mutter, die wenige Meter vor dem Kind auf dem Gehweg lief sowie der Vater, der kurz darauf hinzukam, erlitten einen schweren Schock und mussten von Notfallhelfern betreut werden.

Beim Abbiegen übersehen

Ein 59 Jahre alter Mann fuhr gegen 17.40 Uhr mit seinem Mercedes auf der Schwieberdinger Straße und bog bei der Hausnummer 60 nach rechts in die dortige Grundstückseinfahrt ein. Dabei übersah er offenbar den Vierjährigen, der sich mutmaßlich in genau diesem Moment hingekniet hatte, eventuell um sich die Schuhe zu binden. Der schwere Wagen überrollte das Kind.

Mögliche Zeugen des tödlichen Unfalls sollen sich unter der Telefonnummer 0711 8990 4100 bei der Polizei melden. 

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U15 in Stuttgart-Stammheim: Ärger über volle Stadtbahnen und fehlende Anschlüsse

Die Lokalpolitiker wünschen sich unter anderem zusätzliche Fahrten der U15 während der Hauptverkehrszeiten. Foto: Archiv Chris Lederer

Lokalpolitiker und Selbstständige dringen auf eine Erhöhung der Kapazitäten beim Öffentlichen Personennahverkehr in Stuttgart-Stammheim. Betroffen ist die Stadtbahnlinie U15.
Stammheim - „Bei uns brennt’s, wir haben einen Riesenbedarf, und es muss schnell gehen!“, sagte Bezirksvorsteherin Susanne Korge vergangene Woche in der Schlossscheuer. Brisantes Thema bei der Sitzung des Bezirksbeirates war der Öffentliche Personennahverkehr im Ort. Einigkeit herrschte am Ratstisch, dass es beim Bus- und Stadtbahnangebot erheblichen Verbesserungsbedarf gibt. Die Stadtbahnlinie sei in den Hauptverkehrszeiten schlicht überfüllt. Ein unerfreulicher Umstand, den nicht nur die Politiker äußern. Auch Axel Ueberschär, der Vorsitzende des Handels- und Gewerbevereins Stammheim und Vertreter vieler Selbstständiger im Ort, teilt diese Ansicht. Er informierte kürzlich in einem Gespräch Landesumweltminister Franz Untersteller (Grüne) über den Missstand und weitere Verkehrsprobleme. 
https://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.oepnv-in-stuttgart-stammheim-beirat-fordert-verbesserung-bei-bus-und-bahn.6c053517-24fd-41b3-ab82-049227f8a8a9.html

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Sonntag, 27. Mai 2018

Abriss der Scheuer neben dem Rathaus

23.05.18
Bild: U.Stiefel

 
Bild: U.Stiefel

25.05.18

Bild: U.Stiefel

Bild: U.Stiefel

26.05.18

Bild: U.Stiefel



Samstag, 19. Mai 2018

Minister in der JVA-Stammheim

Hoher Besuch hinter Gefängnismauern

Umweltminister Franz Untersteller ( 5.v.r.)  bei seinem  Rundgang hinter den Gefängnismauern. Eine Delegation um JVA-Leiter  Matthias Nagel  (3.v.r.) informierte ihn über aktuelle und geplante Neubauvorhaben. Foto: Chris Lederer
Umweltminister Franz Untersteller ( 5.v.r.) bei seinem Rundgang hinter den Gefängnismauern. Eine Delegation um JVA-Leiter Matthias Nagel (3.v.r.) informierte ihn über aktuelle und geplante Neubauvorhaben. Foto: Chris Lederer
Landesminister Franz Untersteller (Grüne) hat die JVA besucht und sich über dortige Baumaßnahmen informiert. Das marode RAF-Hochhaus wird erst mal nicht abgerissen, weil immer noch Haftplätze fehlen.
Stammheim - Dass man nicht einfach rauskommt, ist sicher. Doch selbst wer ins Gefängnis an der Asperger Straße hinein möchte, muss Regeln befolgen: Handys bleiben draußen, beziehungsweise müssen ins Schließfach, und der Personalausweis wird an der Torwache abgegeben. Das gilt auch für Franz Untersteller von den Grünen. Der Minister für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft hat am Montag die Justizvollzugsanstalt in Stammheim besucht. Die JVA liegt in seinem Wahlbezirk und sein letzter Besuch der Einrichtung schon einige Jahre zurück.

https://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.minister-in-der-jva-stammheim-hoher-besuch-hinter-gefaengnismauern.a2a56b31-0637-4b16-9cba-4594acec0238.html

 


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