Montag, Juli 31, 2017

Verbotene Raumnutzung: Moscheeverein gesteht Versäumnisse ein

Seit der Nutzungsuntersagung durch die Stadt finden in den Räumen keine Gebete und findet kein Unterricht mehr statt.   Foto: Chris Lederer

Der Vorstand des Vereins Masjid al Khayr gibt nach der Nutzungsuntersagung seiner Räume im Gewerbegebiet Emerholz durch die Stadt Fehler zu. Mitglieder distanzieren sich aber von dem Vorwurf, Salafisten oder Extremisten zu sein. Doch die Polizei sieht das anders.
Stammheim - „Betreten verboten – das Baurechtsamt Stuttgart hat die Nutzung dieser Räume dem Verein Masjid al Khayr e.V. ab sofort verboten!“ So steht es auf dem weißen Zettel, den der Vorstand am Eingang zum Gebäude am Emerholzweg 35 aufgehängt hat. Und der Hinweis macht unmissverständlich deutlich, was seit dem 13. Juli gilt. „Ohne Erlaubnis des Vorstandes darf niemand mehr die Räume am Emerholzweg betreten!“, heißt es auf dem Schild weiter.
Wie von unserer Zeitung berichtet, hat das städtische Baurechtsamt die Nutzung der illegalen Moschee untersagt, weil im Gewerbegebiet Emerholz keinerlei kirchliche Anlagen zulässig sind. Der Verein hatte die ehemaligen Bürogebäude aber monatelang auch als Moschee genutzt. Nun wollen die Vorstandsmitglieder des Vereins Masjid al Khayr Stellung nehmen zu den Vorwürfen, die seit der Berichterstattung im Raum stehen: die illegale Nutzung und eine Nähe zum Salafismus.

http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.verbotene-nutzung-von-raeumen-in-stuttgart-stammheim-moscheeverein-gesteht-versaeumnisse-ein.859c0c2e-b3bf-468b-8094-0fd5f5e76518.html

Donnerstag, Juli 27, 2017

Einbrüche in zwei Wohnungen in Stammheim - Zeugen gesucht

Stuttgart-Mitte/ -Stammheim (ots) - Unbekannte Täter sind am Dienstag (25.07.2017) in Wohnungen an der Hohenheimer Straße und an der Freihofstraße eingebrochen. Zwischen 08.10 Uhr und 12.50 Uhr brachen die Täter eine Tür zu einer Wohnung an der Hohenheimer Straße auf und durchwühlten anschließend Schränke und Schubladen. Sie erbeuteten Schmuck und eine Uhr im Wert von mehreren Tausend Euro. Zwischen06.20 Uhr und 12.30 Uhr hebelten Unbekannte die Tür zu einer Wohnung an der Freihofstraße auf. Sie durchsuchten die Wohnung und stahlen verschiedene Elektronikgeräte im Wert von rund 1.000 Euro. Zeugen werden gebeten sich an die Beamtinnen und Beamten der Kriminalpolizei unter der Rufnummer +4971189905778 zu wenden.

 
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Montag, Juli 17, 2017

Nikolauspflege in Stuttgart-Stammheim

Einblicke ins neue Haus am Schloss

Projektleiterin Petra Mack (6.v.r.) und Hausleiterin Simone Westhoff (7.v.r.) begrüßten die Bezirksbeiräte um Susanne Korge (8.v.r.) vor dem Wohnheim.   Foto: Chris Lederer

Vor kurzem ist das Wohnheim für blinde und sehbehinderte Menschen in Stammheim offiziell eingeweiht worden. Nun hat sich auch der örtliche Bezirksbeirat einen Eindruck von der Einrichtung verschafft. 

Stammheim - „Es ist ein traumhaftes Plätzchen mit schönem Garten, einer guten Nachbarschaft und Einkaufsmöglichkeiten“, sagte Hausleiterin Simone Westhoff. „Und ich habe selten erlebt, dass ein Stadtteil so offen ist.“ Gemeinsam mit Projektleiterin Petra Mack empfing Westhoff am Dienstagabend die örtlichen Bezirksbeiräte im Garten des Wohnheims der Stiftung Nikolauspflege an der Wigandstraße 20. Die Lokalpolitiker nutzten die Gelegenheit zu einer Führung durch den Neubau, in dem 24 blinde und sehbehinderte Menschen mit zum Teil schweren Mehrfachbehinderungen ihr neues Zuhause gefunden haben. 

http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.nikolauspflege-in-stuttgart-stammheim-einblicke-ins-neue-haus-am-schloss.7128b2ad-b943-47c2-8b41-2fa00072c7c6.html

Mittwoch, Juli 12, 2017

Verstoß gegen Baurecht in Stuttgart-Stammheim

Stadt verbietet illegale Moschee im Emerholz
Im ersten Stockwerk dieses Gebäudes haben sich zahlreiche Anhänger des Moscheevereins zum Beten getroffen – das Baurecht lässt eine derartige Nutzung im Gewerbegebiet Emerholz nicht zu.Foto: Chris Lederer
Das städtische Baurechtsamt untersagt die Nutzung von Büroräumen durch den Verein Masjid al Khayr am Emerholzweg 35 in Stammheim. Das Stuttgarter Verwaltungsgericht hatte einen Widerspruch des Moscheevereins zuvor abgelehnt.
Stammheim - Das blaugraue Logo des Moscheevereins Masjid al Khayr klebt auf den Fenstern des ersten Stockwerks am Emerholzweg 35. In den Räumen dahinter haben sich laut Polizei zuletzt am vergangenen Freitag mehr als 100 Menschen zum Beten versammelt, obwohl sie das dort nicht dürfen. Das Gebäude befindet sich in einem Gewerbegebiet, in dem keine kirchlichen, kulturellen, sozialen, gesundheitlichen oder sportlichen Einrichtungen zulässig sind. „Die Nutzung als Moschee ist in dem Gebiet baurechtlich nicht genehmigungsfähig“, stellt Kirsten Rickes klar. Sie ist die Leiterin des Stuttgarter Baurechtsamtes. Der Emerholzweg 35 liegt in einem Gewerbegebiet, in dem besonders viele Einschränkungen gelten. Dort sind Anlagen für kirchliche Zwecke – auch ausnahmsweise – nicht zulässig. „In dem Gebiet sind fast alle Nutzungen ausgeschlossen, außer kleine Handwerksbetriebe, Büros, Lagerräume, Tankstellen und Werkstätten“, sagt Rickes.
http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.verstoss-gegen-baurecht-in-stuttgart-stammheim-stadt-verbietet-illegale-moschee-im-emerholz.d991b625-c2ce-4aa2-bc4e-d2d8c742841c.html

Donnerstag, Juni 29, 2017

Parken im Stuttgarter Norden: Der Parkdruck in den Außenbezirken wächst

Die Stellplätze am Zuffenhäuser Bahnhof sind an Werktagen fast immer voll belegt. Nun soll geprüft werden, ob eine Erweiterung oder eine Neugestaltung möglich wären  Foto: Archiv Zeyer

Immer mehr Autofahrer stellen ihre Fahrzeuge in den Außenbezirken ab, um dann mit Bus oder Bahn in die Innenstadt zu pendeln. Das bringt Anwohner auf die Palme. Die Bezirksbeiräte in Zuffenhausen und Stammheim haben sich mit dem Thema beschäftigt. 

Auch im Stammheimer Bezirksbeirat ging es in der jüngsten Sitzung ums Thema Parken. Die Kommunalpolitiker beklagten, dass in den Nebenstraßen die Zahl parkender Autos von außerhalb mehr und mehr zunehme. Vor allem Fahrzeuge aus den benachbarten Landkreisen, allen voran Ludwigsburg, würden den ortsansässigen Autobesitzern den Platz streitig machen. Es handle sich meist um Pendler, die die Stadtbahn nutzten, um in die Innenstadt zu kommen. „Das ist ein gigantischer Verdrängungswettbewerb“, sagte Bezirksvorsteherin Susanne Korge. Auch der große Parkplatz, der sich vor der Justizvollzugsanstalt befinde, werde von Leuten genutzt, die dort mutmaßlich gar nicht arbeiteten. Ralf Lampe, stellvertretender AfD-Beirat, wies darauf hin, dass der Parkplatz eigentlich nur JVA-Mitarbeitern vorbehalten sei. „Das lässt sich leider nur schlecht überwachen“, sagte Korge. Lutz-Peter Walz von der FDP schlug vor, dass man die Parkraumbewirtschaftung auch auf die Nebenstraßen ausdehnt: „So zwingt man die Leute, dass sie ihre Garagen nutzen“. Häufig würden Stammheimer, die eine Garage besäßen, diese gar nicht nutzen. Dem pflichtete Karl-Heinz Kemke von den Freien Wählern bei: „Neulich als es so heiß war, haben viele ihre Autos in die Garage gestellt und schon waren Parkplätze in den Wohnstraßen frei.“ Korge verwies darauf, dass das von manchem geforderte Anwohnerparken nicht alle Probleme aus der Welt schaffe: „Man bekommt pro Haushalt nur einen Parkberechtigungsschein. Wenn Besuch kommt, man zwei Autos besitzt oder die Handwerker kommen, fehlen wieder Plätze.“ Korge möchte nun bei der Stadt um eine Stellungnahme bitten.



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