Dienstag, September 02, 2014

Hundefest in Stammheim: Tierisch gute Laune mit Bello und Co

Im Anschluss an die Hunderallye zeigten Hundetrainer, wie gelehrig ihre Vierbeiner sind und wie gut die Bindung zwischen Mensch und Tier sein kann. Foto: Chris Lederer

Stammheim - Raphael und Nikita sind ein gutes Team. Der siebenjährige Bub und die knapp dreijährige kleine Sheltie-Dame schaffen die erste von zehn Prüfungen bei der Hunderallye am Emerholz ohne Tadel. Brav läuft der Hütehund über Plastikwippen und Hindernisse, balanciert auf einer Halbkugel und hüpft tapfer durch einen mit Flatterband behangenen Reifen. Beim Wissenstest an der zweiten Station weiß der Knabe immerhin mit welcher Bürste man das Fell pflegt und wie man ein Zugstopphalsband korrekt einstellt („Es muss sich gut über die Ohren streifen lassen und darf nicht würgen“). Nur bei der Frage, welche Shampoos für Hunde benutzt werden dürfen, tippt er auch auf Babyshampoo und muss sich eines Besseren belehren lassen. Danach geht es zu weiteren Geschicklichkeitstests wie Slalom- und Eierlauf und weitere Quizfragen warten auf die Teilnehmer. An der vorletzten Station müssen die Tiere in eine Schubkarre hüpfen und sich artig von Frauchen oder Herrchen im Kreis fahren lassen, wenn es die volle Punktzahl geben soll. Zu gewinnen gab es Pokale und Urkunden. Eine Urkunde gab es auch für Raphael.
„Die Leute haben sich tierisch gefreut“
Gefeiert wurde am Samstag das erste Stammheimer Hundefest auf dem Gelände des örtlichen Motorsportclubs. Dort ging es ausnahmsweise mal nicht um Pferdestärken und Motoren sondern um die kaltschnäuzige Zeitgenossen aller Art: Möpse, Retriever, Bulldoggen und -terrier, Collies, Leonberger, Entlebucher, Riesenpudel, Schäferhunde und viele andere Rassen waren mit von der Partie – in aller Regel friedlich ohne murren und knurren. Die Hunderallye bildete dabei einen von mehreren Programmpunkten. Wer den zwei Kilometer langen Rundkurs hinter sich gebracht hatte, konnte sich und seinem Vierbeiner bei Kaffee und Kuchen beziehungsweise einem Napf Wasser und Leckerlis eine Pause gönnen. Auf der Wiese nebenan gab es Vorführungen von Hundeschulen, Rasseporträts, eine kleine Modenschau und anderes zu sehen. Auch wurde vom Publikum und einer Jury der gepflegteste Stammheimer Hund gewählt. Sieger nach Punkten: der Collie „Bill“ von Moritz Stoll. Veranstalterin Regina Psihistal zog am Ende ein positives Fazit: „Die Reaktionen der Besucher waren toll – die Leute haben sich tierisch gefreut.“ Im kommenden Jahr solle es eine Fortsetzung geben, wann und wie stehe noch nicht fest. „Aber es wird auf jeden Fall ein zweites Hundefest geben.“

Sonntag, August 31, 2014

Polizeipräsidium Stuttgart


Mann beraubt


Stuttgart - Zuffenhausen (ots) - Drei unbekannte männliche Täter haben am Donnerstag (28.08.2014) in der Burgunderstraße einen 42 Jahre alten Mann beraubt. Der 42-jährige Rumäne wartete gemeinsam mit weiteren Personen am Zentralen Omnibusbahnhof in Zuffenhausen auf den Reisebus nach Rumänien. Dort wurden sie von zwei Landsmännern angesprochen, die sich als Agenturmitarbeiter ausgaben. Sie teilten den Reisenden mit, deren Gepäckstücke wiegen zu müssen. Hierzu forderten sie zunächst den 42-Jährigen auf, ihnen zu folgen. Als sie außer Sichtweite der Reisegruppe waren, kam ein dritter Mann, der sich als Polizist ausgab. Dieser griff dem Mann in seine Tasche und raubte dessen Geldbörse, in der sich offenbar mehrere Tausend Euro Bargeld befanden. Anschließend flüchteten die Täter mit einem dunkelroten VW Golf 4. Zeugenhinweise nehmen die Beamten des Polizeireviers 7 Ludwigsburger Straße unter der Rufnummer 8990-3700 entgegen.

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Diamantene Hochzeit in Stammheim: Vor 60 Jahren die richtige Wahl getroffen

Enkeltochter Saskia (l.), Sohn Michael Renz (2.v.l.) und Tochter Christiane Renz-Gaebelein freuen sich mit Ilse und Albert Renz. Foto: Rilling

Stammheim - Im August 1954 wurden auffallend viele Ehen geschlossen. Albert Renz nennt als Steuerexperte lachend den möglichen Grund: „Das lag wohl auch daran, dass damals vor dem Stichtag 1. September noch eine günstigere Steuerklasse in Frage kam.“

Ganz sicher: für das Gelingen einer Ehe spielen wichtigere Dinge eine Rolle. Gerade auch gegenseitiges Vertrauen, wie es Albert und Ilse Renz geborene Öhrlich betonen. Das Ehepaar hat am vergangenen Mittwoch in Stammheim das Fest der diamantenen Hochzeit gefeiert, zu dem auch Bezirksvorsteherin Susanne Korge und Bürgermeister Werner Wölfle gratulierten.

„Ich kannte nur ihren Vornamen“

„Ich kannte nur ihren Vornamen“ berichtet Albert Renz von der ersten Begegnung mit seiner künftigen Ehefrau in Bondorf. Dorthin war er als Mitglied des Stuttgarter Spielkreises im Jahr 1950 gereist, um die Landjugend bei einer Volkstanzaufführung zu unterstützen. Die junge Bondorferin Ilse habe ihm auf den ersten Blick gefallen. Zurück in Stuttgart habe er in der Gewerbeschule – Albert Renz hatte nach dem Abitur zunächst eine Lehre als Feinmechaniker absolviert – jedoch einen Mitschüler aus Bondorf gehabt. Dieser konnte ihm zwar die richtige Adresse der Bondorferin geben, hatte sich aber beim Nachnamen getäuscht. Trotzdem sei sein Brief angekommen: Der Postbote hatte vor dem Haus nach einer Ilse Bruckner gefragt. „Wer ist denn der Absender“, fragte eine Schwester von Ilse Renz. Zum Glück stand da Stuttgarter Spielkreis, so war ihr klar, dass nur die große Schwester gemeint sein konnte.

„Eigentlich wollte ich gar nicht antworten“, erzählt Ilse Renz. Doch ihre Mutter habe bestimmt, dass das sein müsse, da der Brief ja sehr nett und höflich geschrieben sei. Ilse Renz wollte als gläubige Protestantin eigentlich Missionarin werden und unverheiratet bleiben, hatte so auch kein Interesse an einer Kontaktaufnahme mit einem jungen Mann. Dann folgte sie doch der Anordnung der Mutter. Sprach in einem Antwortbrief aber die für sie wichtige Frage aus, ob er auch evangelisch sei. Das war Albert Renz und ist es natürlich nach wie vor. Deshalb stand zum Glück der Eheschließung der beiden nichts im Weg.

Bundesverdienstkreuz für ehrenamtliches Engagement

Standesamtlich getraut wurde das Paar von dem Onkel des Jubilars Erwin Renz, der bis zur Eingemeindung von Stammheim als letzter Bürgermeister des Stadtbezirks tätig war und Leiter des Stuttgarter Standesamt wurde. Die kirchliche Trauung folgte einen Tag später in der evangelischen Kirche in Bondorf. Drei Kinder kamen zur Welt: Christiane, Michael und Christoph. Heute gehören auch die Enkelkinder Saskia, Magdalena und Raphael zur Familie. Tochter Christiane Renz-Gaebelein ist leitende Betriebsärztin der Stadt Frankfurt, Sohn Michael leitet als Jurist die Kanzlei Renz an der Königstraße, Christoph Renz ist als Steuerberater in Dresden tätig. Ilse und Albert Renz freuen sich über den guten Zusammenhalt in der Familie.

Albert Renz hatte nach seiner Ausbildung zum Feinmechaniker ein Studium absolviert und war bis zum Ruhestand als selbstständiger Steuerberater tätig. Ilse Renz half im Büro mit. Für sein großes ehrenamtliches Engagement wurde Albert Renz mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. 

Quelle

Mittwoch, August 27, 2014

Hundefest in Stammheim - Großes Fest für Hunde und Hundefreunde

Die Stammheimerin und ihre Collies freuen sich auf das Hundefest. Foto: Chris Lederer

Regina Psihistal veranstaltet am Samstag, 30. August, das 1. Stammheimer Hundefest. Neben einer Ralley für Zwei- und Vierbeiner stehen auch diverste Aufführungen auf dem Programm. 

http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.hundefest-in-stammheim-grosses-fest-fuer-hunde-und-hundefreunde.48f04134-5a27-4f2e-b159-4b0325be3294.html

Donnerstag, August 21, 2014

Landschaftsentwicklungskonzept in Stammheim Das „Stinkerbächle“ bleibt im Kanal

Unter der Rasenfläche verläuft der Hummelgraben, ein ehemaliger Bachlauf, unterirdisch als Abwasserkanal. Das soll auch in Zukunft so bleiben. Foto: Torsten Ströbele

Was seinerzeit im Bürgerhaus Rot geäußert und von den meisten Beteiligten für gut erachtet wurde, brachte der Landschaftsplaner Dieter Pfrommer in den Wochen danach zeichnerisch zu Papier.
„Jedoch hatten viele der in Stammheim Anwesenden nicht an der ersten Veranstaltung in Rot teilgenommen, und das hat dann zu einigen Missverständnissen geführt und die Wogen hochschlagen lassen. “ Beispielsweise hätten einige der Anwohner die Befürchtung geäußert, dass der Hummelgraben, ein ehemaliger Bachlauf, der momentan nur noch als unterirdischer Abwasserkanal existiert, wieder geöffnet und an die Oberfläche gebracht werden soll. In früheren Zeiten habe man den Hummelgraben im Volksmund auch als „Stinkebächle“ bezeichnet.
Das ginge auch gar nicht, weil der Kanal Abwasser führt und wir die Schmutzfracht, die er befördert, nicht an die Oberfläche holen wollen.
„Die Anliegen der Anwohner sind nachvollziehbar und wir müssen sie ernst nehmen, es gab aber auch einige Missverständnisse“, sagt Stammheims Bezirksvorsteherin Susanne Korge.
Das gesamte Plangebiet Hummelgraben sei reich an Themen, erklärt Hermann-Lambert Oediger: „Wir müssen schauen, wo die einzelnen Interessen liegen, dürfen dabei aber auch das Gesamtkonzept nicht aus den Augen verlieren – das soll schließlich am Ende als Ganzes erkennbar sein, wir wollen nicht nur kleine Einzelmaßnahmen.
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