Samstag, Juli 23, 2016

Schule in Stuttgart-Stammheim

Millionenschwere Umbauten für den Umzug

Die beiden alten Pavillons der Stammheimer Grundschule müssen auf jeden Fall abgerissen werden. Ein genauer Termin steht noch nicht fest. Foto: Chris Lederer
Der Umzug der Park-Realschule an den Fliegenweg in Stammheim ist auch mit baulichen Veränderungen verbunden. Unter anderem werden die Schulpavillons abgerissen und neue Gebäude auf dem Schulgelände errichtet. Mitarbeiterinnen des Schulverwaltungsamtes haben im Bezirksbeirat über die Maßnahmen berichtet. 

http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.schule-in-stuttgart-stammheim-millionenschwere-umbauten-fuer-den-umzug.97d1e118-46e6-46fe-9db6-5403b3205243.html

Korntaler Straße in Stuttgart-Stammheim

Kanalbauarbeiten dauern bis September

Die Korntaler Straße ist seit April gesperrt, weil dort auf einer Länge von 150 Metern der Kanal erneuert und vergrößert werden muss. Foto: Chris Lederer
Autofahrer und Anwohner müssen sich noch gedulden. Die Kanalarbeiten in der Korntaler dauern noch mehrere Wochen. Auch in der Schweinfurth- und der Frobeniusstraße werden Rohre erneuert.
Stammheim - Es ging nicht gut los für die Mitarbeiter des Tiefbauamtes. „Luftbilder aus dem Krieg, die im Vorfeld der Bauarbeiten ausgewertet wurden, hatten einen Bombentrichter an der Korntaler Straße gezeigt und so die Vermutung nahegelegt, dass dort noch ein Blindgänger liegen könnte“, sagt Andreas Beck, Leiter der Bauabteilung Nord beim städtischen Tiefbauamt. Das war im April. Anstelle der Bauarbeiter rückten Spezialisten von der Kampfmittelbeseitigung mit Metalldetektoren an, um das Gelände genauer zu untersuchen. „Und tatsächlich hatten die Geräte einen Fund angezeigt, so dass wir sehr vorsichtig aufgraben mussten.“ Erfreulicherweise habe sich dann doch keine Bombe im Erdreich gefunden. „Aber eine Woche hat uns das gekostet.“

Verzögerung aufgeholt

Die Verzögerung haben Becks Bauarbeiter mittlerweile wieder aufgeholt. Seit Wochen arbeiten sie daran, in der Korntaler Straße auf einer Länge von 150 Metern neue Rohre zu verlegen. Die bisherigen sind veraltet und werden durch neue, größere ersetzt – statt 40 Zentimeter Durchmesser werden es 50. Der Löwenanteil der Arbeiten erfolgt in der offenen Bauweise, das bedeutet, dass die Fahrbahndecke abgetragen wird. Dieses Verfahren sei jedoch nicht vollständig möglich gewesen. „Zur Freihofstraße hin mussten die Rohre auf zehn Metern in bergmännischer Bauweise ersetzt werden.“ Der Schacht dort befindet sich in der Nähe des Gleiskörpers der Stadtbahn. „Wenn offen gegraben worden wäre, hätte wegen des Gewichts der Bahnen der Schacht abbrechen können.“ Hierfür musste eine Spezialfirma anrücken.
Der Zeitplan sieht nun so aus, dass die Kanalarbeiten an der Korntaler Straße Anfang September abgeschlossen sein sollen. Bis dahin bleibt sie für den Verkehr gesperrt. Danach werden die Rohre in der Schweinfurthstraße auf rund 40 Metern Länge und in der Frobeniusstraße auf rund 50 Metern Länge erneuert.

Zeitplan abhängig vom Zustand der Hausanschlüsse

„Wenn alles wie geplant läuft, wollen wir Ende September mit den Kanalarbeiten fertig sein“, sagt Beck. Abhängig ist dieser Zeitplan unter anderem noch vom Zustand der Anschlüsse, die zu den Häusern führen. Wenn diese in erheblichem Umfang in schlechtem Zustand seien, würden sie im Zuge der Kanalarbeiten gleich mit ausgetauscht. Dann könnte es etwas länger dauern. „Wir haben die Bauarbeiten sicherheitshalber für die Zeit bis Oktober angemeldet, gehen aber davon aus, dass wir es noch im September schaffen.“ Wenn alle Rohre verlegt sind, wird eine Firma damit beauftragt, den abschließenden Deckenbelag der Fahrbahnen herzustellen.
Hintergrund der Arbeiten ist, dass das Kanalnetz in Stammheim an seinem Limit ist. Der Großteil der Rohre in Stammheim wurde in den 1950er- und 60er-Jahren verlegt, in manchen Bereichen sind sie deutlich älter und stammen aus dem Jahr 1907. 

Quelle

Mittwoch, Juni 01, 2016

Die BW-Bank dünnt ihr Filialnetz auch im Stuttgarter Norden aus

Selbst ist der Bankkunde

Symbolfoto
Botnang und Zuffenhausen haben den Anfang gemacht, Wolfbusch, Stammheim, Mönchfeld und Mühlhausen folgen noch: Dort werden Filialen der BW-Bank geschlossen. Künftig können die Kunden ihr Konto an Automaten verwalten, mancherorts kommt auf Wunsch auch noch ein Berater vorbei.
Stuttgarter Norden - Am Kelterplatz in Zuffenhausen stehen die Kunden der BW-Bank seit heute vor verschlossener Tür: Die Filiale im Ärztehaus hatte am vergangenen Freitag zum letzten Mal geöffnet. In Botnang wurde die Zweigstelle der Bank im Laihle bereits am 23. Mai geschlossen. Und die in Wolfbusch wird Ende Juni dicht gemacht. Doch damit nicht genug: Im Lauf des Jahres werden noch drei weitere BW-Bank-Filialen im Stuttgarter Norden folgen: In Mönchfeld ist im Juli Schluss, in Mühlhausen im September und im November wird die Stammheimer Filiale geschlossen.

 

http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.die-bw-bank-duennt-ihr-filialnetz-auch-im-stuttgarter-norden-aus-selbst-ist-der-bankkunde.4046b382-ce13-4246-bc1c-42c4fb08aaf9.html

 

Gefängnis in Stuttgart-Stammheim: Die Menschen in der JVA stehen im Mittelpunkt


Rund 740 Insassen leben hinter den Gefängnismauern an der Asperger Straße 60. Auch ihnen will der Förderverein helfen. Foto: Werner Kuhnle


Seit kurzem gibt es den Förderverein „Hilfe in Haft Stuttgart e.V.“. Sein Ziel und Zweck ist es, die Menschen in der Justizvollzugsanstalt zu unterstützen.
Stammheim - „Unserem Verein geht es um die Menschen in der Justizvollzugsanstalt Stammheim“, sagt Klaus Boshart und betont: „Um alle, die dort sind – um die Gefangenen genauso wie die Ehrenamtlichen, aber auch um die Hauptamtlichen.“ Seit 1982 arbeitet Boshart im Strafvollzugsdienst. Der 57-Jährige kennt den Knast, kennt das Leben hinter Gittern und das Arbeiten. Er weiß, woran es fehlt. Nicht an Zeit, sondern an Geld. Neulich zum Beispiel, da gab es ein Projekt für jugendliche Insassen. Mit dem Stuttgarter Rapper Danny Fresh haben die Häftlinge Lieder erarbeitet. „Erst mal wurden Regeln aufgestellt, wie der Workshop läuft“, erzählt Boshart, der auch die Initiative „Rock im Knast“ gegründet hat. „Dann haben die Jugendlichen getextet und das mit Musik unterlegt. Sie haben einen fertigen Song produziert, sich eigenständig etwas erarbeitet und etwas auf die Beine gestellt.“ So etwas habe positive Auswirkungen. „Bei manchem gab es einen richtigen Aha-Effekt.“ Doch leider fehle für weitere Kurse das Geld. „Das Justizministerium kann nicht alles leisten“, zeigt Boshart ein gewisses Verständnis. Damit abfinden will er sich aber nicht. Auch darum wurde der neue Förderverein „Hilfe in Haft Stuttgart“ ins Leben gerufen.
„Wir wollen über den Förderverein Sponsoren finden und Geld sammeln, um Projekte zu fördern“, sagt Boshart. Sinnvolle Fördermaßnahmen gebe es zuhauf. Deutschkurse für Ausländer, die Anschaffung von Fitnessgeräten, bestimmten Büchern oder Musikinstrumenten. Mehr als 80 Personen arbeiten ehrenamtlich hinter den Mauern an der Asperger Straße. Sie bieten Sprach-, Musik- und Malkurse, leiten Sportgruppen oder Gesprächs- und Literaturkreise. Manche helfen bei Bewerbungen oder bereiten die Gefangenen auf ihre Zeit nach der Haft vor. „Immer wieder brauchen sie Geld für Materialien wie Lehrbücher oder Gerätschaften“, erklärt Boshart. Da könne man nicht erst Geld beantragen, auf das man zwei, drei Jahre warten müsse. „Oft muss spontan und kurzfristig gefördert werden.“ Hier könne ein Förderverein, der über ein eigenes Budget verfüge, eine wichtige Aufgabe erfüllen. Neben den 740 Insassen und Ehrenamtlichen bräuchten auch die rund 300 hauptamtlichen Mitarbeiter Unterstützung durch den Förderverein: „Die Hauptamtlichen leisten wichtige Arbeit in der JVA, sie dürfen nicht vergessen werden“, sagt Boshart, der als Beisitzer im Verein mitwirkt. „Wir denken an Maßnahmen für die Bediensteten, etwa in Form von Supervision oder zur Teambildung – Möglichkeiten gibt es viele.“
Eine weitere Aufgabe des Fördervereins sei es, Außenstehenden die Haftsituation in der JVA zu erklären und Transparenz zu schaffen. Auch wolle man sich bei Gelegenheit an Veranstaltungen im Stadtbezirk beteiligen. „Wir wollen möglichst auch für Verständnis werben für die manchmal schwierige Situation in der JVA.“ Das Mitgefühl sei nicht bei jedem vorhanden. „Es gibt Leute, die sagen einfach: Ich unterstütze keine Verbrecher.“ Davon lasse er sich nicht entmutigen. „Ich freue mich über jeden ehemaligen Insassen, der nicht rückfällig wird, und dem wir einen besseren Start zurück ins Leben ermöglichen.“ Info
„Hilfe in Haft Stuttgart e.V.“ präsentiert sich am Montag, 30. Mai, um 16.30 Uhr in der Justizvollzugsschule, Pflugfelder Straße 21. Neben dem Vorsitzenden des Vereins und Leiter der Justizvollzugsschule Baden-Württemberg Joachim Obergfell-Fuchs haben sich illustre Gäste angemeldet. Interessierte sind willkommen.

Mittwoch, Mai 18, 2016

Flüchtlingsheim in Stuttgart-Stammheim

Keine ärztliche Versorgung in der Flüchtlingsunterkunft

Die Flüchtlingsunterkünfte an der Kameralamtsstraße sind mittlerweile zum Teil bezogen. Foto: Chris Lederer
Der Bezirksbeirat Stammheim hatte sein Einverständnis zu der vierten Flüchtlingsunterkunft an der Kameralamtsstraße nur unter der Bedingung gegeben, dass es an dem Standort eine medizinische Betreuung gibt. Das Sozialamt hat nun erklärt, dass es eine ärztliche Versorgung in den Unterkünften nicht für zwingend erforderlich hält. 

http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.fluechtlingsheim-in-stuttgart-stammheim-keine-aerztliche-versorgung-in-der-fluechtlingsunterkunft.36d87b96-5cfd-44d4-8968-87397e11e433.html

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