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Dienstag, Februar 24, 2015

Altenpflege: Mit Herz, Kopf und Händen

Sieben Pflegekräfte aus Serbien haben ihre Ausbildung im Projekt „Triple Win“ abgeschlossen und nun einen festen Arbeitsplatz bekommen. 
Sabina Habibovic-Kalic (links) und Ivana Nikolic haben ihren Traumberuf gefunden. Die Arbeit mit Senioren bereitet ihnen viel Freude. Foto: Bernd Zeyer
 
In der Gesellschaft von Senioren fühle ich mich wohl“, sagt Sabina Habibovic-Kalic und lächelt ein wenig schüchtern. Die 29-Jährige scheint ihren Traumberuf gefunden zu haben: Sie ist eine von insgesamt sieben serbischen Pflegefachkräften, die dank des Pilotprojektes „Triple Win“ eine Arbeitsstelle bei der Evangelischen Altenheimat (EAH) gefunden haben.  Januar haben die sechs Damen und ihr männlicher Kollege eine Festanstellung als Gesundheits- und Krankenpfleger. Drei arbeiten in der Weilimdorfer Altenwohnanlage am Lindenbachsee, drei im Emma-Reichle-Heim in Hedelfingen und eine im Stammheimer Luise-Schleppe-Haus.
Triple Win ist ein Gemeinschaftsprojekt der Arbeitsagentur der Zentralen Auslands- und Fachvermittlung (ZAV), der Bundesagentur für Arbeit (BA) und der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ). Der Begriff Triple Win soll symbolisieren, dass alle drei am Projekt beteiligten Parteien davon profitieren: die deutschen Arbeitgeber, die Pflegekräfte und die Herkunftsländer. „Es ist uns wichtig, dass die Herkunftsländer nicht unter dem Programm leiden. Wir wollen die Leute nicht dort abziehen, wo man sie braucht“, sagt Björn Gruber von der GIZ, der das Pilotprojekt leitet.
Auch Ivana Nikolic ist froh, dass sie in Deutschland einen Job gefunden hat. „Ich bin hergekommen, damit meine beiden Kinder eine Zukunft haben“, erzählt die 30-Jährige, die in Hedelfingen arbeitet. In Serbien wäre dies nicht der Fall gewesen, weshalb sie auch kein Heimweh habe. Sie hofft, dass der Ehemann und die Kinder bald nach Deutschland ziehen können.
Zwei Jahre ohne Arbeit war Sabina Habibovic-Kalic, die in der Altenwohnanlage am Lindenbachsee in Weilimdorf beschäftigt ist.
Ihre Entscheidung, so erzählt sie, habe sie nicht eine Sekunde lang bereut. “ Nur mit dem Schwäbischen hapere es noch ein wenig. Ihre Kenntnisse in Hochdeutsch hingegen sind sehr gut. Das liegt nicht zuletzt daran, dass während des Projektes auf das Erlernen der Sprache größter Wert gelegt wurde.
Die Stiftung, die ihren Sitz in Zuffenhausen hat, betreibt 14 Seniorenheime in Stuttgart und beschäftigt 1000 Mitarbeiter. Motivation, Fachkenntnisse und sprachliche Fertigkeiten der sieben Serben seien von Anfang an auf einem sehr hohen Niveau gewesen.
Um falschen Erwartungen vorzubeugen, absolvierten alle Teilnehmer des Pilotprojektes in ihrem Heimatland einen fünftägigen Pflegefachkurs und kamen für eine einwöchige Hospitanz nach Stuttgart. Dass die Wahl der Evangelischen Altenheimat auf Serbien fiel liegt daran, dass es im Unternehmen bereits einige Mitarbeiter von dort gibt.
Zwar sei Triple Win nur eine Säule der Personalgewinnung, man könne sich das Projekt aber als laufende Maßnahme vorstellen. Seitens der Anbieter scheint der Weg dafür frei zu sein: Eigentlich war die Laufzeit des Pilotprojektes bis Ende 2014 angelegt, nun ist sie aber um zwei Jahre verlängert worden. 


 

Samstag, Januar 17, 2015

TV-Stammheim Sportrasen wird erst bei stabiler Witterung gesät

Noch liegen Kabel und Schläuche auf dem Gelände an der Münchinger Straße. Doch möglichst bald soll es mit den Bauarbeiten weitergehen.Foto: Chris Lederer
Stammheim - Ein nicht in den Lageplänen eingetragenes Stromkabel im Erdreich und Probleme bei den Rohren der Wasserversorgung machten das Jahr 2014 für den TV Stammheim zu einem überwiegenden Jahr des Stillstandes – zumindest in Bezug auf die so genannte Bewegungswelt, die der Verein bereits seit 2009 realisieren möchte. Inzwischen steht der Bepflanzung eines geplanten zukünftigen Faustballfeldes und damit der Fortsetzung des ersten Bauabschnittes nur noch die unstete Witterung im Weg.
Schlagen Frost und Schnee nicht noch einmal spät zu, sollen sich die Landschaftsgärtner der Stadt von März an um die Ansaat für den Rasen kümmern. Hagen Dilling, der stellvertretende Leiter des Garten-, Friedhofs- und Forstamtes Stuttgart, hofft darauf, die Arbeiten bis Juni 2015 abschließen zu können. Frühestens nutzbar wäre der Platz dann im Spätsommer 2015, wohl zu spät für die Freiluftsaison der Faustballer.

Für den TV hängen am Weiterbau noch weitere Projekte

Der Vorsitzende des TV Stammheim, Martin Reißner, ist trotzdem froh, dass das Ende der Wartezeit bevorzustehen scheint. Denn am Weiterbau des Platzes, für den die Stadt Bauherrin ist, hängen zwei Projekte, die der Verein in Eigenverantwortung verfolgt. Die bestehende vier Jahrzehnte alte Tennishalle, TV-Hütte genannt, soll durch ein Multifunktionsgebäude ersetzt werden. Darin soll Platz für sanitäre Anlagen und Lagerräume sein. Es sollen dort aber auch Turn- und Fitnessangebote möglich werden. Unter anderem wegen der gemeinsamen Stromanschlüsse sind der Bau von Feld und Gebäude praktisch aneinander gekoppelt.
Der dritte Teil des Projekts, die eigentliche Bewegungswelt mit generationenverbindenden Sport-Außenanlagen, würde sich anschließen. „Nutzen könnte man das ganze Gelände dann 2016“, sagt Reißner – und fügt hinzu: „Wir hätten uns das natürlich ein Jahr früher gewünscht, aber die Probleme waren leider nicht so absehbar.“
Verzögert hatte sich das Projekt nach Bewilligung der Gelder Ende 2011 zunächst aufgrund komplizierter behördlicher Abstimmungen. Nach den ersten Baggerbissen für den Faustballplatz entdeckten Bauarbeiter dann Anfang 2014 Stromkabel an unerwarteter Stelle. Ein vermeintlich überflüssiger Verteilerkasten, der dem Weiterbau im Weg stand, war mitnichten überflüssig: Der benachbarte Hundesportverein war von ihm abhängig. Für ihn musste erst eine neue Leitung gelegt werden.


POL-S: Einbruch in Kindergarten


Stuttgart-Stammheim (ots) - Unbekannte sind in der Nacht zum Mittwoch (14.01.2015) in einen Kindergarten an der Ottmarsheimer Straße eingebrochen. Gestohlen wurde offenbar nichts. Die Unbekannten hebelten zwischen 00.00 Uhr und 05.50 Uhr ein Fenster auf und durchsuchten die Räumlichkeiten. Zeugenhinweise nehmen die Beamtinnen und Beamten des Polizeireviers 7 Ludwigsburger Straße unter der Rufnummer 8990-3700 entgegen.
Rückfragen bitte an:

Polizeipräsidium Stuttgart
Pressestelle
Telefon: 0711 8990-1111
E-Mail: stuttgart.pp.stab.oe@polizei.bwl.de
Außerhalb der Bürozeiten (Montag bis Freitag 06.30 Uhr bis 18.00 
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Sonntag, Januar 11, 2015

Eine Phase, in der Stammheim wieder wächst

Stammheims Bezirksvorsteherin Susanne Korge schaut mit positiven Gefühlen in das Jahr 2015. Sie hofft, dass der Stadtbezirk noch attraktiver wird.Foto: Chris Lederer
Die Bezirksvorsteherin Susanne Korge zieht eine positive Bilanz für 2014, auch wenn nicht alles lief wie gewünscht. Im Interview spricht sie über Vergangenes, Neues und die Ziele für das neue Jahr in Stammheim.

Das Interview

Freitag, Januar 02, 2015

Containerbahnhof Kornwestheim: Gemeinderat beschließt neues Gewerbegebiet

Auf diesem Gelände am Umschlagbahnhof will Aurelis ihr Vorhaben errichten. Links sieht man die Stammheimer Wohnhäusr, im Hintergrund die Gebäude der JVA. Foto: Chris Lederer

Die Kommunalpolitiker in Kornwestheim haben beschlossen, dass im Bereich des Containerbahnhofes eine neue Lagerhalle, eine Tankstelle und ein Parkplatz gebaut werden dürfen. Die Stammheimer Nachbarn sind darüber nicht glücklich. 
Stammheim - In der Sitzung am 11. Dezember haben die Kornwestheimer Kommunalpolitiker den Satzungsbeschluss für den Bebauungsplan „Im Bereich Containerbahnhof Süd“ gefasst. Damit sind die rechtlichen Voraussetzungen geschaffen, dass auf dem rund 35 000 Quadratmeter großen Areal zwischen Bundesstraße B27 A und der sogenannten Porsche-Halle eine Tankstelle, eine Lagerhalle mit Betriebshof sowie ein Parkplatz für Lastwagen gebaut werden können.
Sandor Dörnbach, Projektmanager von Aurelis, hatte das Vorhaben im Sommer dem Stammheimer Bezirksbeirat präsentiert, verbunden mit einem schalltechnischen Gutachten.
Die Zufahrt zur Halle erfolgt über die Straße Am Containerbahnhof und – aus Stammheimer Sicht – hinter die Halle. Von Betrieben, die sich künftig dort ansiedeln wollten, würden Lärmgutachten eingefordert: „Wir haben die Schutzbedürfnisse der Stammheimer erkannt und machen keinen Unterschied, ob es um Stuttgarter oder Kornwestheimer Bürger geht“, sagt Güthler.
Die Lokalpolitiker halten ihn für ungeeignet und hatten einstimmig gefordert, ihn zu verlegen. Allerdings habe die Stadt Kornwestheim Aurelis zur Auflage gemacht, dass am südlichen Ende des Parkplatzes eine rund 30 Meter lange Lärmschutzwand aufgestellt werden müsse.
„Zufahrt und Parkplatz sind öffentlich gewidmet, damit jeder dort einen Parkplatz finden kann“, sagt der Kornwestheimer Baubürgermeister.
“ Es würden nur dann Genehmigungen erteilt, wenn der Lärmschutz in Stammheim gewahrt bliebe. „Die Lärmwerte müssen in jedem Fall zwingend eingehalten werden“, sagt Güthler.
Immerhin habe auch der Stuttgarter Baubürgermeister Matthias Hahn im Rahmen des Bebauungsplanverfahrens eine Stellungnahme abgegeben und auf kritische Punkte hingewiesen – ohne Erfolg. „Die Nutzung der Fläche ist aus Kornwestheimer Sicht nachvollziehbar und legitim, aber im Sinne eines guten nachbarschaftlichen Verhältnisses hätte ich mir eine andere Lösung und eine bessere Rückmeldung über den Planungsstand gewünscht. 
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