Montag, Juli 17, 2017

Nikolauspflege in Stuttgart-Stammheim

Einblicke ins neue Haus am Schloss

Projektleiterin Petra Mack (6.v.r.) und Hausleiterin Simone Westhoff (7.v.r.) begrüßten die Bezirksbeiräte um Susanne Korge (8.v.r.) vor dem Wohnheim.   Foto: Chris Lederer

Vor kurzem ist das Wohnheim für blinde und sehbehinderte Menschen in Stammheim offiziell eingeweiht worden. Nun hat sich auch der örtliche Bezirksbeirat einen Eindruck von der Einrichtung verschafft. 

Stammheim - „Es ist ein traumhaftes Plätzchen mit schönem Garten, einer guten Nachbarschaft und Einkaufsmöglichkeiten“, sagte Hausleiterin Simone Westhoff. „Und ich habe selten erlebt, dass ein Stadtteil so offen ist.“ Gemeinsam mit Projektleiterin Petra Mack empfing Westhoff am Dienstagabend die örtlichen Bezirksbeiräte im Garten des Wohnheims der Stiftung Nikolauspflege an der Wigandstraße 20. Die Lokalpolitiker nutzten die Gelegenheit zu einer Führung durch den Neubau, in dem 24 blinde und sehbehinderte Menschen mit zum Teil schweren Mehrfachbehinderungen ihr neues Zuhause gefunden haben. 

http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.nikolauspflege-in-stuttgart-stammheim-einblicke-ins-neue-haus-am-schloss.7128b2ad-b943-47c2-8b41-2fa00072c7c6.html

Mittwoch, Juli 12, 2017

Verstoß gegen Baurecht in Stuttgart-Stammheim

Stadt verbietet illegale Moschee im Emerholz
Im ersten Stockwerk dieses Gebäudes haben sich zahlreiche Anhänger des Moscheevereins zum Beten getroffen – das Baurecht lässt eine derartige Nutzung im Gewerbegebiet Emerholz nicht zu.Foto: Chris Lederer
Das städtische Baurechtsamt untersagt die Nutzung von Büroräumen durch den Verein Masjid al Khayr am Emerholzweg 35 in Stammheim. Das Stuttgarter Verwaltungsgericht hatte einen Widerspruch des Moscheevereins zuvor abgelehnt.
Stammheim - Das blaugraue Logo des Moscheevereins Masjid al Khayr klebt auf den Fenstern des ersten Stockwerks am Emerholzweg 35. In den Räumen dahinter haben sich laut Polizei zuletzt am vergangenen Freitag mehr als 100 Menschen zum Beten versammelt, obwohl sie das dort nicht dürfen. Das Gebäude befindet sich in einem Gewerbegebiet, in dem keine kirchlichen, kulturellen, sozialen, gesundheitlichen oder sportlichen Einrichtungen zulässig sind. „Die Nutzung als Moschee ist in dem Gebiet baurechtlich nicht genehmigungsfähig“, stellt Kirsten Rickes klar. Sie ist die Leiterin des Stuttgarter Baurechtsamtes. Der Emerholzweg 35 liegt in einem Gewerbegebiet, in dem besonders viele Einschränkungen gelten. Dort sind Anlagen für kirchliche Zwecke – auch ausnahmsweise – nicht zulässig. „In dem Gebiet sind fast alle Nutzungen ausgeschlossen, außer kleine Handwerksbetriebe, Büros, Lagerräume, Tankstellen und Werkstätten“, sagt Rickes.
http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.verstoss-gegen-baurecht-in-stuttgart-stammheim-stadt-verbietet-illegale-moschee-im-emerholz.d991b625-c2ce-4aa2-bc4e-d2d8c742841c.html

Donnerstag, Juni 29, 2017

Parken im Stuttgarter Norden: Der Parkdruck in den Außenbezirken wächst

Die Stellplätze am Zuffenhäuser Bahnhof sind an Werktagen fast immer voll belegt. Nun soll geprüft werden, ob eine Erweiterung oder eine Neugestaltung möglich wären  Foto: Archiv Zeyer

Immer mehr Autofahrer stellen ihre Fahrzeuge in den Außenbezirken ab, um dann mit Bus oder Bahn in die Innenstadt zu pendeln. Das bringt Anwohner auf die Palme. Die Bezirksbeiräte in Zuffenhausen und Stammheim haben sich mit dem Thema beschäftigt. 

Auch im Stammheimer Bezirksbeirat ging es in der jüngsten Sitzung ums Thema Parken. Die Kommunalpolitiker beklagten, dass in den Nebenstraßen die Zahl parkender Autos von außerhalb mehr und mehr zunehme. Vor allem Fahrzeuge aus den benachbarten Landkreisen, allen voran Ludwigsburg, würden den ortsansässigen Autobesitzern den Platz streitig machen. Es handle sich meist um Pendler, die die Stadtbahn nutzten, um in die Innenstadt zu kommen. „Das ist ein gigantischer Verdrängungswettbewerb“, sagte Bezirksvorsteherin Susanne Korge. Auch der große Parkplatz, der sich vor der Justizvollzugsanstalt befinde, werde von Leuten genutzt, die dort mutmaßlich gar nicht arbeiteten. Ralf Lampe, stellvertretender AfD-Beirat, wies darauf hin, dass der Parkplatz eigentlich nur JVA-Mitarbeitern vorbehalten sei. „Das lässt sich leider nur schlecht überwachen“, sagte Korge. Lutz-Peter Walz von der FDP schlug vor, dass man die Parkraumbewirtschaftung auch auf die Nebenstraßen ausdehnt: „So zwingt man die Leute, dass sie ihre Garagen nutzen“. Häufig würden Stammheimer, die eine Garage besäßen, diese gar nicht nutzen. Dem pflichtete Karl-Heinz Kemke von den Freien Wählern bei: „Neulich als es so heiß war, haben viele ihre Autos in die Garage gestellt und schon waren Parkplätze in den Wohnstraßen frei.“ Korge verwies darauf, dass das von manchem geforderte Anwohnerparken nicht alle Probleme aus der Welt schaffe: „Man bekommt pro Haushalt nur einen Parkberechtigungsschein. Wenn Besuch kommt, man zwei Autos besitzt oder die Handwerker kommen, fehlen wieder Plätze.“ Korge möchte nun bei der Stadt um eine Stellungnahme bitten.



Freitag, Juni 23, 2017

Kriminalstatistik in Stuttgart-Stammheim

Zahl der angezeigten Straftaten nimmt ab

Die Handschellen klickten im vergangenen Jahr seltener als 2015. Die Straßenkriminalität in Stammheim sank von Foto: Polizei
Revierleiter Volker Kehl hat die polizeiliche Kriminalstatistik für Stammheim im Bezirksbeirat vorgestellt. Insgesamt hat sich der Zahl der Anzeigen reduziert. Bei manchen Delikten hat die Zahl der Straftaten jedoch zugenommen.

Stammheim - Einmal im Jahr spricht der Leiter des Polizeireviers im Bezirksbeirat über die Entwicklung der Straftaten im Stadtbezirk und präsentiert dazu die polizeiliche Kriminalstatistik (PKS). In ihr werden alle Straftaten, inklusive der angezeigten Versuche, aufgeführt, die der Polizei im Vorjahr bekannt geworden sind. Wie in jedem Jahr betonte Volker Kehl in seinen Vorbemerkungen, dass die PKS „kein exaktes Abbild der tatsächlichen Kriminalitätsbelastung liefert“ – nicht alle Straftaten, die passieren, werden auch der Polizei gemeldet. Es gibt das sogenannte Dunkelfeld. Außerdem sind manche Entwicklungen auch abhängig von der „Intensität der Bekämpfungsstrategie“, wie Kehl erklärte: Wo es beispielsweise viele Kaufhausdetektive gibt, verzeichne man zwangsläufig auch mehr Diebstähle. Wo die Polizei viel in Bezug auf Drogen kontrolliere, erhöhe sich in der Regel auch die Zahl derartiger Delikte. Dennoch habe die PKS ihre Vorteile: „Anhand der PKS lassen sich Trends und Entwicklungen ablesen. Sie ist einer von mehreren Indikatoren, woran wir unsere Arbeit ausrichten“, sagte Kehl. Und ergänzte: „Ich habe es in Zuffenhausen gesagt, und ich kann es auch in Stammheim sagen – Stammheim ist sicher!“

Rückgang um 2,8 Prozent

Die Zahl der Straftaten sei 2016 im Vergleich zum Jahr davor von 567 auf 551 gesunken. Das entspricht einem Rückgang von 2,8 Prozent. Betrachte man die Entwicklung der Straftaten der vergangenen zehn Jahre, dann entspreche die 551 in etwa dem Durchschnittswert, sagte der Revierleiter. Aufgeklärt wurden rund 63 Prozent der angezeigten Fälle, im Jahr zuvor waren es 63,8 Prozent, also ähnlich viele. Einen Rückgang verzeichnet Kehl bei der Straßenkriminalität (80 auf 65 Fälle) sowie bei schweren Diebstahl aus Hotels und Gaststätten (acht auf null Fälle) und bei den Drogendelikten (42 auf 38).
Angestiegen sind hingegen die Fälle von Gewaltkriminalität und Aggressionsdelikten: Raubdelikte seien um einen von drei auf vier Fälle gestiegen. Die Zahl der vorsätzlichen/leichten Körperverletzungen ist von 58 auf 59 Fälle gestiegen, die der gefährlichen/schweren Körperverletzungen von 20 auf 27 Fälle. „Wobei sich elf der gefährlichen Körperverletzungen in der Asperger Straße 60 abgespielt haben“, erklärte Volker Kehl, also in der Stammheimer Justizvollzugsanstalt. Straftaten, die hinter den Gefängnismauern passieren, fließen auch in die Kriminalstatistik mit ein.

Wohnungseinbrüche haben sich fast verdoppelt

Zugenommen hat auch die Zahl der Wohnungseinbrüche (20 statt 11). Einbrüche in Büros seien um einen Fall von vier auf fünf gestiegen. Erfreulich sei wie gesagt, dass es 2016 keinen einzigen Einbruch in eine Stammheimer Gaststätte oder ein Hotel gegeben habe. 2015 waren es noch acht Einbrüche dieser Art gewesen. Leider konnte 2016 kein Einbruch in Stammheim Stammheim aufgeklärt werden. Bei Einbrüchen sei die Aufklärung schwierig, da sich die „Opfer- und die Tätersphäre in aller Regel nicht überschneiden“. Opfer und Täter seien sich in der Regel nicht 
bekannt, begegneten sich in der Regel nicht und hätten auch sonst meist nichts miteinander zu tun. Das mache die Ermittlung von Tätern schwer.
Um so wichtiger sei in diesem Bereich die Vorbeugung: „Wir machen viel im Bereich der Prävention“, sagte Kehl. „Wir haben in Stammheim im vergangenen Jahr 15 Maßnahmen zur Einbruchssicherheit durchgeführt – das ist für uns ein wichtiges Thema.“ Das ganze Jahr über bietet auch die Kriminalpolizei kostenlose Beratungsgespräche an und erläutert, wie man sein Hab und Gut am besten vor Einbrechern schützen kann. Außerdem soll es am 15. September im Bezirk einen Sicherheitstag unter dem Motto „Stammheim – aber sicher!“ geben. Auch zu anderen Schwerpunkten ist die Polizei präventiv tätig: 29 Vorträge, unter anderem an der Schule, habe es zum allein zum Thema Gewaltprävention gegeben. Auch zu den Themen Sicherer Schulweg und Mediensicherheit für Senioren habe es Vorträge gegeben. Insgesamt waren es laut Kehl im Bezirk 70 Präventionsaktivitäten.
Insgesamt 314 Tatverdächtige wurden im Jahr 2016 ermittelt. Im Vorjahr waren es 292. Die Zahl der unter 21-jährigen Tatverdächtigen ist von 40 auf 57 gestiegen. Verhältnismäßig hoch war die Zahl der Heranwachsenden, also derjenigen, die mindestens 18 Jahre und noch keine 21 Jahre alt sind. Ihre Zahl wuchs von 19 auf 31. Bestimmte örtliche Schwerpunkte für Straftaten gebe es keine.
Insgesamt wurde Kehls Vortrag positiv von den Räten aufgenommen. Einzig Karl-Heinz Kemke übte Kritik. „Ich störe mich daran, dass Sie sagen: Stammheim ist sicher“, sagte der Freie-Wähler Bezirksbeirat. „Ich habe in Stammheim noch nie eine Fußstreife zu sehen bekommen. Wir sollen uns sicher fühlen, wir fühlen uns aber nicht sicher.“ Kehl wollte auf diese Äußerung allerdings nicht weiter eingehen: „Das ist Ihre Bewertung der Dinge.“ Bezirksvorsteherin Susanne Korge hingegen sagte: „Wir sind sicher nicht die Insel der Glückseligen hier, aber andere Stadtbezirke wären froh, sie hätten unsere Zahlen.“ 

Quelle

Donnerstag, Mai 25, 2017

Stammheimer Feuerwehr Hocketse 2017

Am Samstag, 27. Mai 2017 von 14:00 Uhr bis 23:00 Uhr und am Sonntag, 28. Mai 2017 von 11:00 Uhr bis 20:00 Uhr ist es soweit. Die Feuerwehr Stammheim lädt Feuerwehr-Hocketse am Feuerwehrhaus ein!





Auch in diesem Jahr gibt es wieder den "Schnitzel-Sonntag". Am Sonntag - ab 11:30 Uhr wird Ihnen das legendäre "Feuerwehr-Schnitzel" mit Kartoffelsalat oder Pommes serviert. Oder Sie starten den Sonntag ganz klassisch mit einem Weißwurstfrühstück ab 11:00 Uhr.
Sowohl am Samstag wie auch am Sonntag zeigt um 15:00 Uhr die Stammheimer Jugendfeuerwehr mit einer Schau-Übung ihr Können. Nutzen Sie diese  Gelegenheit und erleben "hautnah" die Stammheimer Feuerwehrfrauen und -männer von morgen. Auch an Ihre Kinder haben die Feuerwehr Stammheim gedacht, gemeinsam mit dem Spielmobil "Mobifant" bietet die Jugendfeuerwehr eine Spielstraße an.

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