Montag, Januar 29, 2018

Flüchtlinge im Stuttgarter Norden

Mehr Platz und geringere Gebühren

Derzeit bezahlen Bewohner, die Geld verdienen, knapp 390 Euro für 4,5 Quadratmeter Wohn- und Schlaffläche. Foto: Torsten Ströbele
Seit 1. Januar stehen jedem Flüchtling sieben Quadratmeter zur Verfügung. Die Umsetzung der neuen Regelung hat in Stuttgart schon begonnen. Zudem möchte der Gemeinderat die Gebühren für die Nutzung der Unterkünfte senken. 

Stuttgarter Norden - Derzeit leben rund 7300 Flüchtlinge in den Stuttgarter Unterkünften. Somit sind (Stand 15. Dezember 2017) etwa 73 Prozent der circa 10 000 Plätzen belegt. Bis zum 31. Dezember des vergangenen Jahres standen jedem Flüchtling 4,5 Quadratmeter zum Wohnen und Schlafen zur Verfügung. Seit 2018 sind es sieben Quadratmeter. So steht es im baden-württembergischen Flüchtlingsaufnahmegesetz. „Bereits bis voraussichtlich Ende April 2018 werden schon etwa 3600 Geflüchtete in Stuttgart über die sieben Quadratmeter Wohn- und Schlaffläche verfügen“, sagt Stefan Spatz, der Leiter des Sozialamtes, auf Nachfrage unserer Zeitung. „Das finden wir wirklich beachtlich.“ Die restlichen Bewohner sollen Zug um Zug mehr Platz bekommen. 

https://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.fluechtlinge-im-stuttgarter-norden-mehr-platz-und-geringere-gebuehren.a4d0a65c-0145-4f2d-81be-59bfdec160b9.html

Dienstag, Januar 23, 2018

Postfiliale Stammheim: Betreiberwechsel!

Standort bleibt erhalten

Lange Schlangen vor der Postfiliale. Foto: Lichtgut/Achim Zweygarth

Die Postfiliale im Marco-Polo-Weg 4 wechselt zum 01. Februar 2018 den Betreiber! Doch der Standort konnte erhalten bleiben und Stammheim behält auch weiterhin eine eigene Postfiliale.

Stuttgarter Norden: Stadt prüft verkaufsoffene Sonntage



An bestimmten Wochenenden dürfen die Geschäfte ausnahmsweise auch sonntags öffnen. In Stuttgart sind zwei derartige Sonntage pro Stadtbezirk genehmigungsfähig. Doch nicht alle Stadtbezirke im Stuttgarter Norden nutzen dieses Angebot auch voll aus.
https://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.stuttgarter-norden-stadt-prueft-verkaufsoffene-sonntage.cea6583c-bd79-495c-9973-aa4462ea63c4.html

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Mittwoch, Januar 17, 2018

Jugendratswahlen im Stuttgarter Norden

Am Montag beginnen die Jugendratswahlen

 
92 Mädchen und Buben ringen im Stuttgarter Norden um 50 Plätze in den Nachwuchsparlamenten.

Stuttgarter Norden - Sie wollen sich für die Integration von Flüchtlingen einsetzen, für ein neues Schwimmbad, die Umwelt oder mehr Treffpunkte. Insgesamt werden ab Montag, 15. Januar, 92 Mädchen und Buben aus dem Stuttgarter Norden bei den Jugendratswahlen in Botnang, Weilimdorf, Feuerbach und Zuffenhausen antreten, um einen der Sitze in den Gremien zu ergattern. 

In Stammheim haben sich zu wenig Kandidaten gefunden, um eine Wahl durchzuführen. Die stellvertretende Bezirksvorsteherin Susanne Laufenberg möchte allerdings mit den vier interessierten Jugendlichen eine Projektgruppe bilden, die sich ebenso wie ein gewählter Jugendrat im Stadtbezirk engagieren kann. „Die Mädchen und Buben sind noch auf der Suche nach weiteren Mitstreitern. Wir werden uns Mitte des Monats noch einmal treffen und besprechen, wie es weiter geht“, sagt Laufenberg.
https://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.jugendratswahlen-im-stuttgarter-norden-am-montag-beginnen-die-jugendratswahlen.ec6b050d-dd08-4400-be37-d8c523fe4e46.html

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Samstag, Dezember 30, 2017

JVA Stammheim: Heizung im Hochhaus kaputt

Häftlinge im Hochhaus der Justizvollzugsanstalt (JVA) in Stuttgart-Stammheim müssen sich auf einen unangenehmen Winter einstellen – die Heizung ist kaputt. Foto: picture alliance / Marijan Murat

Stuttgart – Häftlinge im Hochhaus der Justizvollzugsanstalt (JVA) in Stuttgart-Stammheim müssen sich auf einen unangenehmen Winter einstellen – die Heizung ist kaputt.
„Die Anlage lässt sich nicht mehr richtig einstellen, daher kommt es zu Temperaturschwankungen”, sagte der Leiter des Amts Ludwigsburg vom dafür zuständigen Landesbetrieb Vermögen und Bau, Andreas Hölting, den „Stuttgarter Nachrichten”.
Mal ist es demnach zu kalt, mal zu heiß. Eigentlich hätte das Gebäude, in dem sich die führenden Mitglieder der Terrorgruppe Rote Armee Fraktion (RAF) in den 70er Jahren das Leben nahmen, saniert werden sollen. Das verzögert sich demnach aber.
Der Landesbetrieb prüfe, welche Maßnahmen „für einen mehrjährigen Weiterbetrieb des Hochhauses zwingend erforderlich seien”, sagte Hölting dem Blatt. Dafür müsse nicht nur die Heizung repariert werden: Auch Wasser- und Stromleitungen müssten instandgesetzt werden.
Eines ist Hölting zufolge schon klar: „Während der Sanierung wird eine Räumung der betroffenen Bereiche des Hochhauses unumgänglich sein.” Nach Angaben des Justizministerium sitzen demnach noch rund 600 Straftäter in dem maroden Bau ein.

Quelle

Neuer Bildband Stammheimer Ansichten